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Wintersemester 2003/04 (Universität Frankfurt)

Apostelgeschichte – das frühe Christentum aus der Sicht des Lukas. Hauptvorlesung

Hauptvorlesung, 2 SWS

Di, 14:15 - 15:45, NG 1.741b

Erster Termin: 21.10.2003

Alle Semester, alle Studiengänge, alle Fb, U3L

 

Auf seine Jesus-Erzählung läßt der Literat, Historiker und Theologe Lukas eine Spezialgeschichte folgen, in der er die missionarische Entfaltung der jungen Kirche in Verbindung mit zwei überragenden Persönlichkeiten, Petrus und Paulus, darstellt. Seinem gebildeten hellenistischen Publikum deutet Lukas die frühkirchliche Geschichte, um die daraus abzuleitende christliche Identität defensiv festzulegen, aber auch offensiv zu vermitteln. Die Betonung der Kontinuität mit dem vorösterlichen Jesusgeschehen wie mit Israel und seiner Heiligen Schrift verbindet Lukas mit dem Anliegen der Inkulturation des Glaubens in seine eigene Umwelt. In der Vorlesung werden nach der Besprechung der Einleitungsfragen zur Apostelgeschichte exemplarisch folgende Texte ausgelegt: Apg 2; 6 f.; 10,1-11,18; 13,14-52; 15,1-35; 17,16-34; 20,17-38; 24; 28,16-31. Dabei wollen wir besonders der narrativen Theologie des Lukas nachgehen und sie im Vergleich mit Zeugnissen aus seiner religiösen und sozialen Umwelt profilieren - immer auch mit Blick auf Möglichkeiten der heutigen Vermittlung.

Es wird vorausgesetzt, daß alle Hörerinnen und Hörer vor Semesterbeginn die Apostelgeschichte gründlich gelesen haben.

 

Texte (pdf-Dateien) [N.B.: Die Einteilung in Kola dient vor allem der besseren Lesbarkeit und basiert nicht auf einer besonderen linguistischen Theorie.]

 

zu Apg 7,47-50 (pdf-Datei)

zum deuteronomistischen Geschichtsbild in Apg 7,52 (pdf-Datei; Rückblick auf das Q-Seminar im SS 2003)

zu Apg 17,24-29 (pdf-Datei)

Kolloquium zur Apostelgeschichte

Kolloquium,1 SWS

Di, 18:15 - 19:00, NG 2.701

Erster Termin: 21.10.2003

Alle Interessierten

 

Das Kolloquium zur Vorlesung bietet Raum zu Diskussion und Austausch. Zunächst soll auf direkte Nachfragen zur Vorlesung eingegangen werden; wir wollen bibelkundlich aber auch die Texte der Apostelgeschichte besprechen, die in der Vorlesung nicht behandelt werden können. Außerdem werfen wir einen Blick auf den "ersten Bericht" des Lukas, nämlich dessen Evangelium, und auch auf die Briefe des Paulus. (Ab dem Sommersemester 2004 wird dann regelmäßig eine eigene "Bibelkunde"-Übung angeboten.) Für den Teilnahmeschein zur Vorlesung wird eine aktive Mitarbeit im Kolloquium erwartet.

Die Mission des Paulus in Korinth – Bildung christlicher Identität in Anknüpfung und Abgrenzung (Seminar)

Seminar, 2 SWS

Di, 16:15 - 17:45, NG 1.731

Erster Termin: 21.10.2003

Alle Sem., alle Studiengänge (v.a. L3 und Mag.), alle Fb, Leistungsschein mit Benotung

 

Anhand von 1 und 2 Kor sowie Apg 18,1-18 können wir uns ein relativ gutes Bild machen, wie und unter welchen Umständen Paulus die Gemeinde in Korinth gründete. Dieses Bild wird ergänzt durch literarische und archäologische Zeugnisse über das Leben in Korinth in der Mitte des ersten Jahrhunderts n.Chr. Wir wollen fragen, welche Orte und Methoden die paulinische Mission in Korinth prägten. Welches waren die Themen der paulinischen Missionspredigt? Ferner: Worin lag die Identität dieser christlichen Gemeinde und ihrer einzelnen Mitglieder in einer pluralen Stadtgesellschaft begründet? Wo war Adaption/Anpassung/Anknüpfung möglich und geboten, wo begann Abgrenzung? Schlie&szliglich: Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für unser heutiges kirchliches Leben? Es wird vorausgesetzt, daß alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor der ersten Seminarsitzung den Ersten Korintherbrief und Apg 18,1-18 gründlich gelesen haben. Das Seminar ist grundsätzlich für alle offen, richtet sich aber besonders an fortgeschrittene Studierende im L3- und Mag.-Studiengang. Im Sommersemester 2004 wird wieder ein Seminar besonders für L1-Studierende angeboten.

 

Die Apostelgeschichte – Das frühe Christentum aus der Sicht des Lukas (Vorlesung / Seminar, zweistündig)

TU Darmstadt FB 2

Institut für Theologie und Sozialethik

Homepage: Institut für Theologie und Sozialethik 

 

Mittwoch, 11:40 - 13:20 Uhr

Beginn: 22.10.2003

Raum: S4 08/2 (Schlossgartenstraße 65)

 

Thema

Auf seine Jesus-Erzählung läßt der Literat, Historiker und Theologe Lukas eine Spezialgeschichte folgen, in der er die missionarische Entfaltung der jungen Kirche in Verbindung mit zwei überragenden Persönlichkeiten, Petrus und Paulus, darstellt. Seinem gebildeten hellenistischen Publikum deutet Lukas die frühkirchliche Geschichte, um die daraus abzuleitende christliche Identität defensiv festzulegen, aber auch offensiv zu vermitteln. Die Betonung der Kontinuität mit dem vorösterlichen Jesusgeschehen wie mit Israel und seiner Heiligen Schrift verbindet Lukas mit dem Anliegen der Inkulturation des Glaubens in seine eigene Umwelt. Nach der Besprechung der Einleitungsfragen zur Apostelgeschichte werden gemeinsam exemplarisch folgende Texte ausgelegt: Apg 2; 6 f.; 10,1-11,18; 13,14-52; 15,1-35; 17,16-34; 20,17-38; 28,16-31. Dabei wollen wir besonders der narrativen Theologie des Lukas nachgehen und sie im Vergleich mit Zeugnissen aus seiner religiösen und sozialen Umwelt profilieren - immer auch mit Blick auf Möglichkeiten der heutigen Vermittlung. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten vor Beginn der Veranstaltung die Apostelgeschichte gründlich gelesen haben. Es wird genug Raum zu Diskussion und Austausch sein, um sich anhand der Apostelgeschichte (und über sie hinaus) ein genaueres Bild von der Geschichte des frühen Christentums zu machen.

 

 

(Für weitere Informationen siehe oben die Angaben zur Vorlesung an der Universität Frankfurt.)

 

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