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Wintersemester 2002/03 (Universität München)

Der Römerbrief (3-stündig), Vorlesung

Voraussetzungen/Studiengang: D, V

Beginn: 14.10.2002

Zeit: Mo, 14.15-16.00

Ort: Hörsaal 221 Hauptgebäude; Mi,11.15-12.00, Seminarraum 1 Hauptgebäude, Adalberthalle

 

Sprechstunde: Mo, 16.00-17.00, Raum 198 Adalberttrakt

 

Inhalt

Paulus stellt im Brief an die römische Gemeinde sein theologisches Programm von der Rechtfertigung aus Gnade - ohne "Werke des Gesetzes" - umfassend dar. Insofern ist der Brief die Summe seines theologischen Denkens. In der Vorlesung werden zunächst Überblicke gegeben über unsere Kenntnis der römischen Gemeinde in der Mitte des ersten Jh.s n.Chr. sowie über die Auslegungs-Geschichte des Römerbriefs. Darauf folgt eine ausführliche Auslegung von Röm 1-8. Auf Röm 9-16 wird nur kursorisch eingegangen werden. Abgeschlossen wird die Vorlesung mit einem Antwortversuch auf die Frage, was der Römerbrief uns heute sagt.

 

Empfehlenswerte neuere deutschsprachige Kommentar

  • K. Haacker: Der Brief des Paulus an die Römer (ThHK 6), 1999.
  • E. Käsemann: An die Römer (HNT 8a), 1973, 41980.
  • M. Theobald: Römerbrief (SKK 6), 2 Bde., 1992/93.
  • U. Wilckens: Der Brief an die Römer (EKK 6), 3 Bde., 1978/82.
  • D. Zeller: Der Brief an die Römer (RNT), 1985 [für € 14,00 im Sekretariat zu erhalten].

 

Zum Einstieg in die gegenwärtige Debatte um die Theologie des Paulus

  • C. Strecker, Paulus aus einer "neuen Perspektive". Der Paradigmenwechsel in der jüngeren Paulusforschung, in: Kirche und Israel 11 (1996) 3-18.

 

Download

Griechischer Text von Röm 1-8 (pdf-Datei)

Die Ursprünge der Eucharistiefeier: Jesu Mahlgemeinschaften – Letztes Abendmahl – frühchristliche Mahlfeiern, Hauptseminar

Voraussetzungen/Studiengang: D, V

Beginn: 15.10.2002

Zeit/Ort: Di, 14.15-15.45, Raum 189 Adalberttrakt

 

Sprechstunde: Mo, 16.00-17.00, Raum 198 Adalberttrakt

 

Inhalt

Um ein umfassendes Bild von den Anfängen des Herrenmahls und auch neue Zugänge zur heutigen Feier zu gewinnen, wenden wir uns zunächst den Mahlgemeinschaften Jesu und dem Letzten Abendmahl zu. In einem zweiten Schritt werden Mahlfeiern der jüdischen und griechisch-römischen Umwelt behandelt (Passahmahl, Mahltraditionen aus Qumran und Joseph und Aseneth, Mähler in Mysterienkulten). Abschließend soll gefragt werden, wie frühchristliche Gemeinden Eucharistie feierten (vgl. bes. 1 Kor 10,16 f.; 11,17-34; Joh 6; Did 9 f.).

 

Literatur zum Einstieg

  • H. Feld, Das Verständnis des Abendmahls (EdF 50), Darmstadt 1976. 
  • H.-J. Klauck, Art. "Lord's Supper", in: Anchor Bible Dictionary 4 (1992)362-372.
  • M. Klinghardt, Gemeinschaftsmahl und Mahlgemeinschaft. Soziologie und Liturgie frühchristlicher Mahlfeiern (TANZ 13), Tübingen 1996.
  • Ders., "Nehmt und eßt, das ist mein Leib." Mahl und Mahldeutung im frühen Christentum, in: Die Religionen und das Essen (Diederichs Gelbe Reihe 163), hg.v. P. Schmidt-Leukel, Kreuzlingen/München 2000, 37-69.
  • B. Kollmann, Ursprung und Gestalten der frühchristlichen Mahlfeier (GTA 43), Göttingen 1990.
  • G. Theißen / A. Merz, Der historische Jesus. Ein Lehrbuch, Göttingen 1996, 359-386.
  • P. Trummer, "... dass alle eins sind!" Neue Zugänge zu Eucharistie und Abendmahl, Düsseldorf 2001.

Plutarch und das Neue Testament. Lektüre (1-stündig), Übung

Voraussetzungen/Studiengang: D, V, alle Interessierte

Beginn: 15.10.2002

Zeit/Ort: Di, 10.15-11.00, Raum 189 Adalberttrakt

 

Sprechstunde: Mo., 16.00-17.00, Raum 198 Adalberttrakt

 

Inhalt

Der popularphilosophische Schriftsteller und berühmte Biograph Plutarch wurde kurz vor 50 n.Chr. in Chaironea (ca. 30 km östlich von Delphi) geboren und starb wenige Jahre nach 120 n.Chr. Seine religions- und moralphilosophische Beiträge sowie seine Parallelbiographien bieten einen sehr wichtigen Einblick in die griechisch-römische Kultur zur Zeit der Entstehung der neutestamentlichen Schriften. Nach einer Einführung in Leben und Werk Plutarchs werden exemplarische Texte in deutscher Übersetzung gelesen. In gemeinsamer Lektüre und Diskussion wollen wir einen konkreten Einblick in die Umwelt des Neuen Testaments gewinnen.

 

Zur Einführung

  • H.-J. Klauck, Die religiöse Umwelt des Urchristentums. II: Herrscher- und Kaiserkult, Philosophie, Gnosis (KStTh 9/1), Stuttgart u.a. 1996, 124-142.

 

Texte

  • Plutarch. Moralphilosophische Schriften. Ausgewählt, übersetzt und hrsg. v. H.-J. Klauck (Reclams Universal-Bibliothek 2976), Stuttgart 1997, € 5,60.
  • Plutarch. Religionsphilosophische Schriften (Tusculum). Griechisch - deutsch. Übersetzt und hg.v. H. Görgemanns u.a., Düsseldorf 2002, € 44,90 [Darmstadt: Wiss. Buchgesellschaft, 2002, € 39,90.
  • Plutarch. Ist "Lebe im Verborgenen" eine gute Lebensregel? (SAPERE 1), eingeleitet, übersetzt und mit interpretierenden Essays versehen von U. Berner u.a., Darmstadt 22001, € 21,50.
  • Plutarch. Fünf Doppelbiographien (Tusculum). 2 Bde. Griechisch-deutsch aufgrund der Auswahl von M. Fuhrmann nach der Übersetzung von K. Ziegler und W. Wuhrmann neu hg.v. F. Geisser, München / Zürich 22001, € 98,00 [Darmstadt: Wiss. Buchgesellschaft, € 90,00].

Lektüre von Lukian († nach 180 n.Chr.), Hermotimos und Besprechung laufender Projekte (2-stündig), Oberseminar

Anmeldung: beim Leiter

Vorbesprechung am 14.10.2002 um 19.00 Uhr im Raum 189 Adalberttrakt

Beginn: 29.10.2002

Zeit/Ort: Di, 19.00-20.30, Raum 189 Adalberttrakt

 

Sprechstunde: Mo, 16.00-17.00, Raum 198 Adalberttrakt

 

Termine

  • Lukian-Lektüre am 29.10.02, 12.11.02, 10.12.02, 7.1.03 und am 4.2.03.
  • Besprechung laufender Projekte am 19.11.02 und am 21.1.03.

 

Literatur

Lukian. Hermotimos oder Lohnt es sich, Philosophie zu studieren? Griechisch und Deutsch (TzF), hg., übersetzt und kommentiert von Peter von Möllendorff, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2000, € 29,90 (am Lehrstuhl für € 22,40 erhältlich).

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