Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Sommersemester 2002 (Universität München)

Das Johannesevangelium (3-stündig), Vorlesung

Voraussetzungen/Studiengang: D, V

Beginn: 15.4.2002

Zeit/Ort: Mo, 13.15-15.00, Hörsaal 129 LMU Hauptgebäude; Di, 13.15-14.00, Hörsaal 109 LMU Hauptgebäude

 

Sprechstunde: Mo, 15.00-16.00, Raum 198 Adalberttrakt

 

Inhalt

Das Johannesevangelium deutet in einer hoch reflektierten Theologie, wer Jesus ist. In der gegenwärtigen Renaissance der Johannes-Forschung wird dieses Evangelium als ein kohärenter und literarisch sehr anspruchsvoller Text wahrgenommen. In Auseinandersetzung mit der aktuellen Suche nach neuen methodischen Wegen in der Interpretation des vierten Evangeliums werden nach der Besprechung der Einleitungsfragen exemplarisch folgende Texte ausgelegt: Joh 1,1-4,42; 6,1-71; 11,1-45; 13,1-35; 14,1-31; 17,1-26 (s.u.). Dabei wird stets im Blick sein, inwieweit die johanneische Jesus-Deutung fruchtbar sein kann für unsere Gegenwart.

 

Literatur

  • J. Becker, Das Evangelium nach Johannes. 2 Bände (ÖTBK 4), Gütersloh / Würzburg 1979/81.Ders., Annäherungen. Zur urchristlichen Theologiegeschichte und zum Umgang mit ihren Quellen (BZNW 76), hg.v. U. Mell, Berlin / New York 1994, 138-281.
  • R. Bultmann, Das Evangelium des Johannes (KEK 2), Göttingen 1941, 211986.
  • C. Dietzfelbinger, Das Evangelium nach Johannes. 2 Bände (ZBK.NT 4), Zürich 2001.
  • F.J. Moloney, The Gospel of John (Sacra Pagina 4), Collegeville, MN, 1998.
  • L. Schenke, Johannes. Kommentar, Düsseldorf 1998.
  • R. Schnackenburg, Das Johannesevangelium. 4 Bände (HThK 4), Freiburg i.Br. u.a. 1965/84.
  • U. Schnelle, Das Evangelium nach Johannes (ThHK 4), Leipzig 1998.
  • Ders., Ein neuer Blick. Tendenzen gegenwärtiger Johannesforschung, in: Berliner Theologische Zeitschrift 16 (1999) 21-40.
  • K. Scholtissek, Eine Renaissance des Evangeliums nach Johannes. Aktuelle Perspektiven der exegetischen Forschung, in: Theologische Revue 97 (2001) 267-288.
  • K. Wengst, Das Johannesevangelium. 2 Bände (ThKNT 4), Stuttgart u.a. 2000/01.

 

Materialien zum Download

 

Griechische Texte (pdf-Dateien)

Die Mission des Paulus in Korinth – Bildung christlicher Identität in Anknüpfung und Abgrenzung (2-stündig), Hauptseminar

Voraussetzungen/Studiengang: D, V

Beginn: 16.4.2002

Zeit/Ort: Di, 14.15-16.00, Raum Adalberttrakt 189

 

Sprechstunde: Mo, 15.00-16.00, Raum Adalberttrakt 198

 

Inhalt

Anhand von 1 und 2 Kor sowie Apg 18,1-18 können wir uns ein relativ gutes Bild machen, wie und unter welchen Umständen Paulus die Gemeinde in Korinth gründete. Dieses Bild wird ergänzt durch literarische und archäologische Zeugnisse über das Leben in Korinth in der Mitte des ersten Jahrhunderts n.Chr. Wir wollen fragen, welche Orte und Methoden die paulinische Mission in Korinth prägten. Welches waren die Themen der paulinischen Missionspredigt? Ferner: Worin lag die Identität dieser christlichen Gemeinde und ihrer einzelnen Mitglieder in einer pluralen Stadtgesellschaft begründet? Wo war Adaption/Anpassung/Anknüpfung möglich und geboten, wo begann Abgrenzung? Schließlich: Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für unser heutiges kirchliches Leben?

 

Literatur zur Einführung ins Thema

  • "Zeit zur Aussaat". Missionarisch Kirche sein (Die deutschen Bischöfe 68), Bonn 2000 [kostenlos erhältlich unter Tel. 0228/103-214 oder unter gd(at)dbk.de].
  • W. Elliger, Mit Paulus unterwegs in Griechenland. Philippi, Thessaloniki, Athen, Korinth, Stuttgart 1998.W. Reinbold, Propaganda und Mission im ältesten Christentum. Eine Untersuchung zu den Modalitäten der Ausbreitung der frühen Kirche (FRLANT 188), Göttingen 2000.
  • W. Schrage, Der erste Brief an die Korinther (EKK 7), 4 Bände, Zürich u.a. 1991/2001.H. Merklein, Der erste Brief an die Korinther (ÖTBK 7), 2 Bände, Gütersloh / Würzburg 1992/2000 [bis 1 Kor 11,1; der dritte und abschließende Band soll demnächst erscheinen].

 

Semesterplan

 

Weitere Literaturangaben zum Gesamtthema und zu den einzelnen Seminarsitzungen (pdf-Datei)

Epiktet, die Stoa der Kaiserzeit und das Neue Testament, Übung

Voraussetzungen/Studiengang: D, V, Grund- und Hauptstudium

Beginn: 16.4.2002

Zeit/Ort: Di, 10.15-11.00, Raum Adalberttrakt 189

 

Sprechstunde: Mo, 15.00-16.00, Raum Adalberttrakt 198

 

Inhalt

Sprachlich und inhaltlich gehören die Mitschriften von Epiktets (ca. 50 - ca. 125 n.Chr.) Vorträgen zu den engsten Parallelen zum Neuen Testament. Nach einer Einführung in Leben und Werk dieses stoischen Philosophen und allgemein in die Stoa der Kaiserzeit werden exemplarische Mitschriften seiner Vorlesungen (diatribaí) in deutscher Übersetzung gelesen. In gemeinsamer Lektüre und Diskussion wollen wir einen konkreten Einblick in die griechisch-römische Umwelt des Neuen Testaments gewinnen.

 

Literatur

Textausgaben

  • Epiktet, Teles, Musonius. Ausgewählte Schriften (Tusc). Griechisch-deutsch. Auf der Grundlage der Übertragung von W. Capelle neu übers. Mit Anmerkungen u. eingel. v. R. Nickel, München / Zürich 1994.
  • Epiktet. Was von ihm erhalten ist. Nach den Aufzeichnungen Arrians. Neubearb. der Übers. von J.G. Schulthess von R. Mücke, Heidelberg 1926.Epiktet. Handbüchlein der Moral und Unterredungen (Kröners Taschenausgabe 2), hrsg. von H. Schmidt, neubearb. von K. Metzler, Stuttgart 111984.
  • Epictetus. The Discourses as Reported by Arrian, the Manual, and Fragments (LCL 131. 218). With an Engl. Transl. by W.A. Oldfather, 2 vol.s, Cambridge, MA / London 1925/28.

 

Einführende Literatur

  • B. Inwood, Art. Epiktetos. Stoischer Philosoph, in: Der Neue Pauly 3, Stuttgart / Weimar 1997, 1123-1125.
  • A. Bonhöffer, Epiktet und das Neue Testament (RVV 10), Gießen 1911. (vgl. auch ders. in: ZNW 13 [1912] 281-292).
  • Die Philosophie der Stoa. Ausgewählte Texte (UB 18123), übers. u. hrsg. von W. Weinkauf, Stuttgart 2001.

Der Hebräerbrief, Oberseminar

Anmeldung: beim Leiter

Beginn: 15.4.2002

Zeit/Ort: Mo, 19.00-21.00, Raum Adalberttrakt 189

Sprechstunde: Mo, 15.00-16.00, Raum Adalberttrakt 198

 

Termine

  • 29.4. Einleitung und Hebr 1 f.
  • 6.5. Hebr 3,1-4,13
  • 13.5. Hebr 4,14-6,20
  • 3.6. Hebr 7 f.
  • 24.6. Hebr 9 f.
  • 1.7. Hebr 11-13

 

Link zum Münchener Lehrstuhl für neutestamentliche Exegese und biblische Hermeneutik (Katholisch-Theologische Fakultät)

Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:

Ende dieses Seitenbereichs.