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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2000/01 (Universität Bamberg)

Der Römerbrief (Vorlesung)

Zielgruppe: D II; Fachw.: Gymn.; Gasthörer; Interessierte

 

Voraussetzungen: kontinuierliche Vor-, Mit- u. Nacharbeit (ca. 2 Std. pro Woche)

 

Ort, Zeit, Dauer: U 2 / H 2, Montag, 16 - 18 Uhr, U 2 / H 1, Mittwoch, 10 - 11 Uhr

Beginn: 16.10.2000

 

Paulus stellt im Brief an die römische Gemeinde sein theologisches Programm von der Rechtfertigung "aus Gnade allein" - ohne Werke des Gesetzes - umfassend dar. Insofern ist der Brief die Summe seines theologischen Denkens. In der Vorlesung werden zunächst Überblicke gegeben über unsere Kenntnis der römischen Gemeinde in der Mitte des ersten Jh.s n.Chr. sowie über die Auslegungs-Geschichte des Römerbriefs. Darauf folgt eine ausführliche Auslegung von Röm 1-8. Auf Röm 9-16 wird nur kursorisch eingegangen werden. Abgeschlossen wird die Vorlesung mit einem Antwortversuch auf die Frage, was der Römerbrief uns heute sagt.Grundlage der Auslegung ist der griechische Text. Der Kommentar von D. Zeller dient als "Begleitbuch", das alle HörerInnen erwerben sollten.

 

Literatur: obligatorisch:

  • Novum Testamentum Graece, hg.v. K. Aland u.a., 261979 oder 271993, DM 42,00.
  • D. Zeller: Der Brief an die Römer (RNT), 1985 (für DM 28,00 am Lehrstuhl NT zu erhalten)
  • empfehlenswert: U. Wilckens: Der Brief an die Römer (EKK 6), 3 Bde., 1978/82.
  • E. Käsemann: An die Römer (HNT 8a), 1973, 41980.
  • M. Theobald: Römerbrief (SKK 6), 2 Bde., 1992/93.K. Haacker: Der Brief des Paulus an die Römer (ThHK 6), 1999.

Zur Freiheit befreit. Die Rechtfertigungslehre - praktisch, aus exegetischer und theologisch-ethischer Perspektive (Hauptseminar (mit Prof. Dr. Volker Eid)

Zielgruppe: D II; Fachw.: Gymn

 

Voraussetzungen: Abgeschlossenes Grundstudium

 

Ort, Zeit, Dauer: U 2 / Ü 1a, Do 16-18 Uhr

Beginn: 19. 10. 2000

 

Auch die ökumenische Verständigung über die Rechtfertigungslehre hat wohl die Fremdheit dieses theologischen Begriffs nicht aufheben können; soweit Menschen überhaupt auf ihn aufmerksam werden, unterstellen sie ihm wohl das genaue Gegenteil dessen, was er tatsächlich besagen soll: Betreuung statt Befreiung. Recht verstanden und fassbar dargelegt, könnte sich die Rechtfertigungslehre als ein zutiefst überzeugender Aspekt der christlichen Glaubensüberzeugung erweisen. Dieses Hauptseminar soll sich demnach mit der Bedeutung der Rechtfertigungslehre für die Sozialethik beschäftigen, welche in der ökumenischen Erklärung zwar benannt, aber nicht ausgeführt wird.

 

Literatur:

  • P. Lüning u.a. Zum Thema: "Gerechtfertigt durch Gott - Die gemeinsame lutherisch/katholische Erklärung", Paderborn 1999. (Weitere Literatur wird in der ersten Sitzung bekannt gegeben.)

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