Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Inhalt:

Lehrauftrag an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität München im Wintersemester 2001/02

Die Apostelgeschichte (3-stündig), Vorlesung

Voraussetzungen/Studiengang: D/V.

 

Beginn: 17.10.2001.

Zeit/Ort: Mi, 10.30-12.00, HS 118; Mi, 17ct-18.00, HS 355 LMU Hauptgebäude.

 

Sprechstunde: Mi, 16.00-17.00.

 

Inhalt:

Auf seine Jesus-Erzählung läßt der Literat, Historiker und Theologe Lukas eine Spezialgeschichte folgen, in der er die missionarische Entfaltung der jungen Kirche in Verbindung mit zwei überragenden Persönlichkeiten, Petrus und Paulus, darstellt. Seinem gebildeten hellenistischen Publikum deutet Lukas die frühkirchliche Geschichte, um die daraus abzuleitende christliche Identität defensiv festzulegen, aber auch offensiv zu vermitteln. Die Betonung der Kontinuität mit dem vorösterlichen Jesusgeschehen wie mit Israel und seiner Heiligen Schrift verbindet Lukas mit dem Anliegen der Inkulturation des Glaubens in seine eigene Umwelt.

In der Vorlesung werden nach der Besprechung der Einleitungsfragen zur Apostelgeschichte exemplarisch folgende Texte ausgelegt: Apg 2; 6 f.; 10,1-11,18; 13,14-52; 15,1-35; 17,16-34; 20,17-38; 24; 28,16-31. Dabei wollen wir besonders der narrativen Theologie des Lukas nachgehen und sie im Vergleich mit Zeugnissen aus seiner religiösen und sozialen Umwelt profilieren - immer auch mit Blick auf Möglichkeiten der heutigen Vermittlung.

 

Griechische Texte:

Hauptseminar: Die Mission des Paulus in Korinth – Bildung christlicher Identität in Anknüpfung und Abgrenzung (2-stündig)

Voraussetzungen/Studiengang: D, V

 

Beginn: 16.4.2002

Zeit/Ort: Di, 14.15-16.00, Raum Adalberttrakt 189

 

Sprechstunde: Mo, 15.00-16.00, Raum Adalberttrakt 198

 

Inhalt:

Anhand von 1 und 2 Kor sowie Apg 18,1-18 können wir uns ein relativ gutes Bild machen, wie und unter welchen Umständen Paulus die Gemeinde in Korinth gründete. Dieses Bild wird ergänzt durch literarische und archäologische Zeugnisse über das Leben in Korinth in der Mitte des ersten Jahrhunderts n.Chr. Wir wollen fragen, welche Orte und Methoden die paulinische Mission in Korinth prägten. Welches waren die Themen der paulinischen Missionspredigt? Ferner: Worin lag die Identität dieser christlichen Gemeinde und ihrer einzelnen Mitglieder in einer pluralen Stadtgesellschaft begründet? Wo war Adaption/Anpassung/Anknüpfung möglich und geboten, wo begann Abgrenzung? Schließlich: Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für unser heutiges kirchliches Leben?

 

Literatur zur Einführung in das Thema:

  • "Zeit zur Aussaat". Missionarisch Kirche sein (Die deutschen Bischöfe 68), Bonn 2000 [kostenlos erhältlich unter Tel. 0228/103-214 oder unter gd(at)dbk.de].
  • W. Elliger, Mit Paulus unterwegs in Griechenland. Philippi, Thessaloniki, Athen, Korinth, Stuttgart 1998.
  • W. Reinbold, Propaganda und Mission im ältesten Christentum. Eine Untersuchung zu den Modalitäten der Ausbreitung der frühen Kirche (FRLANT 188), Göttingen 2000.
  • W. Schrage, Der erste Brief an die Korinther (EKK 7), 4 Bände, Zürich u.a. 1991/2001.
  • H. Merklein, Der erste Brief an die Korinther (ÖTBK 7), 2 Bände, Gütersloh / Würzburg 1992/2000 [bis 1 Kor 11,1; der dritte und abschließende Band soll demnächst erscheinen]

 

Semesterplan

Weitere Literaturangaben zum Gesamtthema und zu den einzelnen Seminarsitzungen (pdf-Datei)

Übung: Epiktet, die Stoa der Kaiserzeit und das Neue Testament

Voraussetzungen/Studiengang: D, V, Grund- und Hauptstudium

 

Beginn: 16.4.2002

Zeit/Ort: Di, 10.15-11.00, Raum Adalberttrakt 189

 

Sprechstunde: Mo, 15.00-16.00, Raum Adalberttrakt 198

 

Inhalt:

Sprachlich und inhaltlich gehören die Mitschriften von Epiktets (ca. 50 - ca. 125 n.Chr.) Vorträgen zu den engsten Parallelen zum Neuen Testament. Nach einer Einführung in Leben und Werk dieses stoischen Philosophen und allgemein in die Stoa der Kaiserzeit werden exemplarische Mitschriften seiner Vorlesungen (diatribaí) in deutscher Übersetzung gelesen. In gemeinsamer Lektüre und Diskussion wollen wir einen konkreten Einblick in die griechisch-römische Umwelt des Neuen Testaments gewinnen.

 

Literatur:

Textausgaben:

  • Epiktet, Teles, Musonius. Ausgewählte Schriften (Tusc). Griechisch-deutsch. Auf der Grundlage der Übertragung von W. Capelle neu übers. Mit Anmerkungen u. eingel. v. R. Nickel, München / Zürich 1994.
  • Epiktet. Was von ihm erhalten ist. Nach den Aufzeichnungen Arrians. Neubearb. der Übers. von J.G. Schulthess von R. Mücke, Heidelberg 1926.
  • Epiktet. Handbüchlein der Moral und Unterredungen (Kröners Taschenausgabe 2), hrsg. von H. Schmidt, neubearb. von K. Metzler, Stuttgart 111984.
  • Epictetus. The Discourses as Reported by Arrian, the Manual, and Fragments (LCL 131. 218). With an Engl. Transl. by W.A. Oldfather, 2 vol.s, Cambridge, MA / London 1925/28.

 

Einführende Literatur:

  • B. Inwood, Art. Epiktetos. Stoischer Philosoph, in: Der Neue Pauly 3, Stuttgart / Weimar 1997, 1123-1125.
  • A. Bonhöffer, Epiktet und das Neue Testament (RVV 10), Gießen 1911. (vgl. auch ders. in: ZNW 13 [1912] 281-292).
  • Die Philosophie der Stoa. Ausgewählte Texte (UB 18123), übers. u. hrsg. von W. Weinkauf, Stuttgart 2001.

Oberseminar: Der Hebräerbrief

Anmeldung: beim Leiter

 

Beginn: 15.4.2002

Zeit/Ort: Mo, 19.00-21.00, Raum Adalberttrakt 189

 

Sprechstunde: Mo, 15.00-16.00, Raum Adalberttrakt 198

 

Termine

  • 29.4. Einleitung und Hebr 1 f.
  • 6.5. Hebr 3,1-4,13
  • 13.5. Hebr 4,14-6,20
  • 3.6. Hebr 7 f.
  • 24.6. Hebr 9 f.
  • 1.7. Hebr 11-13

 

Link zum Lehrstuhl für Neutestamentliche Exegese und biblische Hermeneutik (Katholisch-Theologische Fakultät)

Ende dieses Seitenbereichs.

Beginn des Seitenbereichs: Zusatzinformationen:

Ende dieses Seitenbereichs.