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Buchempfehlungen

Auferstehung jetzt – Ostern als Aufstand. Theologische Provokationen

Freiburg: Herder 2016.

 

Die Osterbotschaft - verständlich und energievoll!

Ostern gilt als das größte Fest der Christenheit. Die kirchliche Verkündigung tut sich oft sehr schwer damit, dem Leben und Sterben Jesu einen erhebenden, aufrichtenden und aufrichtigen Sinn abzuringen und kapituliert vollends beim Thema der leibhaften Auferstehung, wenn sie eher den Tod verharmlost, als unsere Gegenwart bestärkt.

Zwar erscheint der Tod dann vielleicht nicht mehr so kränkend und definitiv, wenn nach einer unbestimmten Grabesruhe alles weitergehen soll wie gehabt, auf höherer Ebene versteht sich. Aber aus dem Schlaf der Sicherheit erwecken solche Beschwichtigungen die tote Christenheit bestimmt nicht.

Mit 33 Essays, 5 lyrischen Texten und 2 Lebenssymbolen (Letztere gemeinsam mit Josef Wichmann) legt Peter Trummer reife Früchte seiner Bemühungen zum Thema Auferstehung vor und führt von der Mystik zum politischen Handeln sowie zu einem Neuverständnis des Glaubens.

Endlich ein Ostern, das Menschen mitten im Leben "auf die Sprünge hilft"!

 

Steh auf nimm dein Bett und geh nach Hause. Wie Jesus heilte und heilt

Freiburg: Herder 2012.

 

Sprachliche und interkulturelle Missverständnisse erschweren den Zugang zu den jesuanischen Heilungswundern, weswegen sie oft ohne spürbaren Erfolg gelesen werden. Trummers behutsame und allgemein verständliche Auslegung der Heilungswunder Jesu basiert auf fachlicher Kompetenz und persönlicher Erfahrung. Seine Auslegung zeigt, dass die biblischen Heilungsgeschichten nicht einfach über Vergangenes berichten, sondern auch heute in gleicher Weise für Menschen in Lebenskrisen existentielle Chancen eröffnen.

Das ist mein Leib

Düsseldorf: Patmos 2005.

 

Die Zahl der Priester sinkt rapide, die Sprache der Gottesdienste ist weithin unverständlich, die Frauen emigrieren, die Gemeinden werden verstärkt zusammenund trockengelegt... Soll die Feier von Eucharistie und Abendmahl weiter die Mitte des christlichen Glaubenslebens bleiben bzw. die christlichen Konfessionen einen und nicht trennen, sind neue Perspektiven zu eröffnen. Peter Trummer erhellt den frühchristlichen Gottesdienst mit einer Fülle an Informationen, die für ein heutiges Verständnis und Tun unerlässlich sind. Bibel und Tradition bieten eine bunte Vielfalt und mehr Sinnangebote, als die jeweilige kirchliche Eigensicht festschreiben möchte. Ein Buch zur Spiritualität von Eucharistie und Abendmahl, das Klartext redet und niemanden kalt lässt.

Kann die Bergpredigt Berge versetzen?

Peter Trummer / Josef Pichler (Hg.), Graz: Styria, 2002.

 

21 Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Religion zeigen, dass die Bergpredigt auch im 21. Jahrhundert ungebrochene Kraft ausstrahlt.

 

"Auge um Auge - das könnte bedeuten, dass die ganze Welt blind wird. Eine Politik der Bergpredigt müsste jetzt dieser Option folgen: Lieber zwei Jahre verhandeln als ein Jahr bomben." Franz Alt

 

"Die Bergpredigt ist kein Lob der geistigen Armut, sondern ein Lob derer, die 'um Geist betteln' und sich nicht abspeisen lassen mit der Geistlosigkeit." Erhard Busek

 

"Fast wie ein Trost klingt in der Zusammenschau der Perspektiven, dass eine Gesellschaft, in der alles 'gleich-gültig' geworden ist, daran erinnert wird: Ihr Zustandsbild misst sich nach wie vor am besten im Umgang mit den Schwächsten." Gabriele Russ, Austria Presse Agentur

 

"... dass alle eins sind!"

2. Auflage Düsseldorf: Patmos 2003.

 

Die tiefste Wunde der Christenheit liegt darin, dass sie Jesu Bitte um die Einheit aller (Joh 17,11.21ff) gerade im zentralen Punkt der Eucharisite und des Abendmahles am meisten missachtet. Dabei sieht sie sich zum Großteil sogar noch im Recht und rationalisiert dies mit der Sorge, dass "das Heilige" nicht verunehrt werden dürfe. Doch nicht das Brot ist durch Menschen heiliger zu machen oder zu entehren, zu heiligen ist der Wille Jesu. Und dieser bezieht sich eindeutig auf die Einheit aller!

 

Trummer macht deutlich, dass es bei der Eucharistie nicht um Gott zu erbringende Opfer geht. Es geht vielmehr darum, dass Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Stand in Jesu Namen miteinander feiern und von dem einen Brot essen. Es ist höchste Zeit, sich nicht mehr um heilige Objekte und das eigene Selbst- und Amtsverständnis zu streiten, sondern die einzige und einende Mitte in den Blick zu nehmen. Und dann kann und muss Eucharistie überall gefeiert werde, unabhängig von jeder Amtsfrage. Dann kann auch die von Jesus erbetene Einheit endlich über alle Grenzen der Kirche hinweg sichtbar werden.

 

"Es ist aufregend, endlich in einer ehrlichen und nichtkonfessionellen Weise über die Eucharistie Jesu lesen zu können. Das verleitet zu der Frage, ob die wirkliche Zukunft der Kirche nicht außerhalb der Kirchen liegt! Wir müssen erkennen, dass das Wirken Jesu in der Transformation von Menschen und Strukturen und nicht im Festschreiben von Gruppenzugehörigkeiten liegt - denn dazu wurde die Eucharistie viel zu lange ge- und missbraucht." Fr. Richard Rohr, O.F.M., Center for Action and Contemplation Albuquerque, New Mexico, USA

 

"In der Sicht Trummers wirkt das christliche Versammlungsgefühl so merkwürdig und beunruhigend wie am ersten Tag. Eine Oase in den Trockengebieten heutiger Theologie." Adolf Holl, Wien

Daß meine Augen sich öffnen

2. Auflage Stuttgart: Kohlhammer 1999.

 

Die Blindenheilungen Jesu konfrontieren mit vielen Arten von Blindheit: nicht nur kranke Augen sind es, die das Sehen schwer oder unmöglich machen. Oft liegt ein Schleier über der Erkenntnis, es fehlt das Licht, die Perspektive, der Durchblick. Die fernen biblischen Wundergeschichten kommen hier erschreckend nahe, jedoch nicht niederschmetternd, sondern aufrichtend - eine heilsame biblische Erkenntnislehre mit großen Konsequenzen.

Heiliges Land - beiderseits des Jordan. Ein biblischer Reisebegleiter

Peter Trummer / Josef Pichler (Hg.), Innsbruck: Tyrolia, 1998.

 

Das Neueste aus Archäologie und Bibelwissenschaft sowie Grundlagen und Hintergründe aus Geschichte, Politik, Wirtschaft und Ökumene vermittelt dieser biblische Reisebegleiter. Die Herausgeber und ihr Team bieten fundierte und vielfältige Informationen für eine Studien- und Pilgerreise beiderseits des Jordans: biblische Quellentexte, byzantinische Mosaikinschriften, eine Erdbebenliste der gesamten Region, Glasfenstertechnik bei Chagall, israelische Gegenwartsliteratur... Besser lässt sich eine Reise ins Heilige Land nicht vor- und nachbereiten.

Die blutende Frau

Freiburg: Herder 1991.

 

"Gott geht an der Körperlichkeit des Menschen nicht vorbei, ganz im Gegenteil, er macht das leibliche Leben des Menschen bis in den Tod hinein zu seiner eigenen Erfahrung und Betroffenheit. Diese 'göttliche Menschwerdung' bedeutet für unser grundlegendes Verständnis des Menschseins beider Geschlechter: Wir brauchen unser Heil nicht in gedanklichen Höhenflügen zu suchen, sondern wir werden 'runder', ganzheitlicher oder erlöster nur dadurch, daß wir auch tiefer in unser leibliches Leben eintauchen. Unsere persönliche Sexualität ist das je eigene unverwechselbare Signum unserer Person, mit ihr gestalten wir unser gesamtes Leben, alle näheren und entfernten Beziehungen, in ihr erleben wir unsere wesentlichsten Triebkräfte, Sehnsüchte und Ängste, wählen entweder Hingabe und Erfüllung oder Versagen und Verletzungen. Es sind wahrhaft 'göttliche' Kräfte, die unserem Leben als Frau und Mann anvertraut sind!" Peter Trummer

 

So lebensnah ist die Bibel. Peter Trummer, mit den traditionellen wie progressiven Wegen der Schriftauslegung bestens vertraut, erschließt hier neue Zugänge zu der Welt, in der Jesus lebte, zu den Menschen, denen er begegnete, zum Geheimnis seiner bleibenden Aktualität. Exemplarisch wird eine in den Evangelien mehrfach erzählte Wundergeschichte in ihren ungewöhnlich aufschlußreichen Zusammenhängen ausgelegt. An der Begegnung Jesu mit einer an Blutungen leidenden Frau und ihrer Heilung entwickelt der Verfasser, welche Vorstellungen in der Zeit Jesu über Gesundheit, Krankheit und Medizin herrschten, wie seine Umgebung über Frauen dachte und Frauen behandelte, und unter welchen sozialen Normen und sexuellen Tabus Menschen damals leben mußten. Jesus erscheint als ebenso einfühlsamer wie machtvoller Therapeut des ganzen Menschen, der Frauen und der Männer. Auch die Welt der Psyche, der tiefen, oft uneingestandenen Gefühle und Sehnsüchte, gehört in die Bibelauslegung. Dabei wird die Bibel vom Autor nicht modisch aufgeputzt, sondern mit dem Wissen moderner Forschung und mit den Augen unserer heutigen Lebenserfahrungen, Lebensnöte und Lebenshoffnungen neu gesehen und gedeutet.

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